{"id":70,"date":"2013-04-04T12:48:25","date_gmt":"2013-04-04T10:48:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ev-kiga-mhl.de\/elisabeth\/?page_id=70"},"modified":"2025-08-19T11:12:52","modified_gmt":"2025-08-19T09:12:52","slug":"kinderbibel","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.ev-kiga-mhl.de\/elisabeth\/fuer-kinder\/kinderbibel\/","title":{"rendered":"Kinderbibel"},"content":{"rendered":"<div style=\"height: 5px;\">&nbsp;<\/div>\n<p><strong>Elisabeth von Th\u00fcringen<\/strong><br \/>\nElisabeth wurde als K\u00f6nigstochter in Ungarn geboren. Ihre Eltern waren K\u00f6nig Andreas und K\u00f6nigin Gertrud.<\/p>\n<p>Als Elisabeth vier Jahre alt ist, kommt Besuch aus Th\u00fcringen an den ungarischen K\u00f6nigshof, Abgesandte des Landgrafen Herrmann werben um Prinzessin Elisabeth. Sie soll mit dem Sohn des Landgrafen verlobt werden. Nun wird Die reiche Aussteuer hergerichtet und Elisabeth reist als kleines Kind mit 13 Wagen Gold und Dienern nach Th\u00fcringen auf die Wartburg.<\/p>\n<p>Einen Besch\u00fctzer hat sie auch. Es ist Ritter von Vargula ihr Vertrauter. Die Reise von Ungarn nach Th\u00fcringen dauert sehr lange. Elisabeth ist mit ihrem Gefolge endlich auf der Wartburg angekommen. Alles ist neu und fremd. Sie freundet sich mit den Landgrafenkindern Herrmann, Ludwig und Heinrich an.<\/p>\n<p>Elisabeth ist ein fr\u00f6hliches und h\u00fcbsches, kleines M\u00e4dchen mit schwarzen Augen und dunklen Haaren.<br \/>\nAuf der Wartburg wird sie vorbereitet, sp\u00e4ter einmal die Landgr\u00e4fin zu sein. Die .Landgr\u00e4fin Sophie lehrt Elisabeth wie sie sich bei Hofe verhalten soll. Sie lernt auch sticken und stricken.<\/p>\n<p>Als Elisabeth 6 Jahre alt ist, erf\u00e4hrt sie, dass ihre Mutter tot ist. Das war sehr traurig. Zum Trost ging sie oft in die Kirche und redete mit Gott, Manchmal wurde sie daf\u00fcr auch verspottet. Es war ungew\u00f6hnlich, dass so ein kleines M\u00e4dchen so viel betete. Die Zeit verging und Elisabeth war inzwischen 14 Jahre alt. Der Landgrafensohn Ludwig hat sie sehr lieb gewonnen. Er schenkt Elisabeth einen<br \/>\npr\u00e4chtigen Spiegel aus Elfenbein, zum Zeichen daf\u00fcr, dass er sie heiraten m\u00f6chte. Ritter Vargula \u00fcberreicht ihn. Elisabeth ist sehr froh dar\u00fcber.<\/p>\n<p>Bald darauf wurde die Hochzeit gefeiert. Es wurde ein gro\u00dfes Fest, dass mehrere Tage dauert. Elisabeth war gl\u00fccklich. Nun war Elisabeth Landgr\u00e4fin. Sie war eine kluge und liebevolle Herrscherin. Ihren Mann Ludwig liebte sie sehr und bald bekamen sie Kinder. Zuerst wurde ihr Sohn Herrmann geboren. Sp\u00e4ter kamen noch die T\u00f6chter Sophie und Gertrud dazu.<\/p>\n<p>Elisabeth gab gern den Armen, und ging weiterhin zu den Kranken und Auss\u00e4tzigen, um sie zu pflegen. Sie lie\u00df sogar ein Hospital bauen. Es stand am Fu\u00dfe der Wartburg. Die armen Menschen fanden dort Hilfe. Auch Elisabeths Dienerinnen Irmingard, Guda und Isentrud halfen ihr bei der Arbeit. Auf der Wartburg war nicht jeder dar\u00fcber froh. Oft bekam sie \u00c4rger deswegen, nur Ihr Ehemann Ludwig stand ihr zur Seite und besch\u00fctzte sie.<\/p>\n<p>Es wird berichtet, dass Elisabeth einmal einen Korb mit Brot unter ihrem Mantel von der Wartburg hinunter in die Stadt Eisenach bringen wollte, zu den Armen. Da trat ihr der Landgraf Ludwig entgegen und fragte sie:\u201c Was hast du unter deinem Mantel?\u201c Elisabeth \u00f6ffnete ihn. Zum Vorschein kam zu seiner Verwunderung ein Korb mit duftenden Rosen.<\/p>\n<p>Ludwig gefiel, dass Elisebeth von ihrem Reichtum abgab. Er hatte sie sehr lieb. Kaiser Friedrich II befahl alle Grafen und Ritter zum Kreuzzug in das Morgenland. Auch Ludwig musste diesem Befehl gehorchen. Elisabeth ist sehr traurig, war es doch eine weite und gef\u00e4hrliche Reise. Weiter tut sie ihre guten Werke. In der Zwischenzeit erh\u00e4lt sie die traurige Nachricht, dass ihr Mann, der Landgraf Ludwig, an einer schlimmen Krankheit gestorben ist. Elisabeth ist untr\u00f6stlich.<\/p>\n<p>Nach Ludwigs Tod \u00fcbernimmt dessen Bruder Heinrich Raspe die Herrschaft \u00fcber Th\u00fcringen. Er ist ganz anders als Ludwig. Immer schon hat er sich \u00fcber das Verhalten Elisabeths ge\u00e4rgert. Nun verbietet er ihr, f\u00fcr die Armen und Kranken zu sorgen. Elisabeth kann das nicht ertragen. So verl\u00e4sst sie freiwillig und unbemerkt die Burg.<\/p>\n<p>An der Grenze des F\u00fcrstentums Th\u00fcringen liegt die Stadt Marburg. Elisabeth beschlie\u00dft, dorthin zu gehen. Mit dem Geld, das sie von ihrem Mann geerbt hat, gr\u00fcndet sie dort wieder ein Hospital. Dort pflegt sie die \u00c4rmsten der Armen. Jeder wird aufgenommen, niemand wird abgewiesen.<br \/>\nDie Jahre vergehen . Nun wird sie selbst krank. Ihre Kr\u00e4fte lassen nach. Sie stirbt mit 24 Jahren. Heute, viele Jahre nach ihrem Tod, wird sie als Heilige geehrt.[\/toggle]<br \/>\n<h3 class=\"toggle\"><strong><a href=\"#\">Was ist die Bibel?<\/a><\/strong><\/h3><div class=\"toggle-box\" style=\"display: none;\"><p><br \/>\nDie Bibel ist das bekannteste Buch der Welt. Warum? Sie erz\u00e4hlt uns von Gott. Menschen, die Gott erfahren haben, berichten in der Bibel dar\u00fcber. Das ist der alte Teil der Bibel, das Alte Testament.<\/p>\n<p>Im neuen Teil der Bibel, dem Neuen Testament, stehen die Geschichten aus der Zeit, in der Jesus Christus auf der Erde lebte.<\/p><\/div><br \/>\n<h3 class=\"toggle\"><strong><a href=\"#\">Wer war Jesus Christus?<\/a><\/strong><\/h3><div class=\"toggle-box\" style=\"display: none;\"><p><br \/>\n<strong>Ein Mensch unter den Menschen<\/strong><br \/>\nEr kommt ganz unbemerkt in einem Stall zur Welt. Maria, eine junge Frau aus Nazaret, hat ihn neun Monate in sich getragen. Sie hat eingewilligt, die Mutter von Gottes Sohn Jesus zu sein. Jesus w\u00e4chst als Kind der Menschen auf.<br \/>\n<strong><br \/>\nEine Begegnung am Flussufer<\/strong><br \/>\nJesus ist ungef\u00e4hr 30 Jahre alt. Am Ufer des Flusses Jordan tauft Johannes die Leute. Noch kennt niemand Jesus. Jesus geht auf Johannes zu und bittet ihn um die Taufe. In diesem Augenblick ert\u00f6nt die Stimme Gottes: \u201eDies ist mein geliebter Sohn!\u201c<\/p>\n<p><strong>Aufbruch<\/strong><br \/>\nJesus beruft 12 M\u00e4nner zu Aposteln. Andreas, Simon und die anderen lassen alles stehen und liegen, um ihm zu folgen. Mit ihnen macht er sich auf den Weg. Er spricht mit den Leuten und h\u00f6rt ihnen zu. E trifft die Menschen seines Volkes, aber auch die Kranken, die Diebe und die Fremden. Und er bewirkt Wunder!<\/p>\n<p><strong>Gl\u00fccklich<\/strong><br \/>\nWenn Jesus mit den Menschen redet, sind sie fasziniert. Allerdings ist das, was er erz\u00e4hlt nicht immer leicht zu verstehen. Doch er nennt allen den Schl\u00fcssel zum Gl\u00fcck: die Liebe. Er verspricht allen, sogar den vom Gl\u00fcck Verlassenen, den Segen Gottes.<\/p>\n<p><strong>Die Feinde<\/strong><br \/>\nAllm\u00e4hlich wird viel \u00fcber Jesus geredet. Ein bisschen zu viel, denken einige. Die r\u00f6mischen Machthaber wollten verhindern, dass Jesus viele Freunde findet. Als er dann noch wie ein K\u00f6nig in Jerusalem empfangen wird, ist das Ma\u00df voll. Seine Feinde beschlie\u00dfen, ihn zu t\u00f6ten.<\/p>\n<p><strong>Das letzte Abendmahl<\/strong><br \/>\nKurz vor dem Paschafest bricht Jesus das Brot mit seinen J\u00fcngern und sagt dabei: \u201eDies ist mein Leib, der f\u00fcr euch hingegeben wird.\u201c Mit diesen Worten k\u00fcndigt Jesus den J\u00fcngern seinen baldigen Tod an.<\/p>\n<p><strong>An einem Kreuz<\/strong><br \/>\nAm folgenden Tag verr\u00e4t Judas, einer der 12 Apostel, Jesus. Jesus wird festgenommen und von den R\u00f6mern verurteilt. Er wird ans Kreuz genagelt und stirbt.<\/p>\n<p><strong>Er lebt!<\/strong><br \/>\nAm dritten Tag gehen einige Frauen zum Grab. Aber es ist leer! Ein Engel Gottes verk\u00fcndet ihnen die unglaubliche Nachricht. Gott hat Jesus vom Tod auferweckt. Jesus lebt \u2013 f\u00fcr alle Zeiten! Jesus erscheint den J\u00fcngern noch mehrmals. Er verspricht seinen Freunden, ihnen auf geheimnisvolle Art nahe zu bleiben. Er schickt ihnen seinen Geist und kehrt heim zu Gott, wo er in das ewige Leben seines Vaters eintritt.<\/p><\/div><br \/>\n<h3 class=\"toggle\"><strong><a href=\"#\">Die Festtage im Jahreslauf<\/a><\/strong><\/h3><div class=\"toggle-box\" style=\"display: none;\"><p><br \/>\nWir Christen feiern jedes Jahr ein ganz besonderes Ereignis: die Auferstehung von Jesus Christus an Ostern. Aber wir haben noch andere Festtage. Durch sie denken wir an die gro\u00dfen Momente im Leben von Jesus und seinen J\u00fcngern.<br \/>\n<strong><br \/>\nWeihnachten, 24. Dezember<\/strong><br \/>\nMit diesem Fest feiern wir die Geburt von Jesus, dem Sohn Gottes, der Mensch geworden ist und uns ganz nahe ist. Auf dieses Fest bereiten wir uns w\u00e4hrend der vierw\u00f6chigen Adventszeit vor.<\/p>\n<p><strong>Dreik\u00f6nigsfest, 6. Januar<\/strong><br \/>\nAn diesem Tag feiern wir, wie drei Weise aus dem Morgenlande, die Heiligen Drei K\u00f6nige, zur Anbetung des Jesuskindes nach Betlehem gekommen sind. Und sie stellten fest, dass Jesus ihr Erl\u00f6ser ist. Das zeigt, dass Jesus f\u00fcr alle Menschen auf die Welt gekommen ist.<\/p>\n<p><strong>Ostern, ein Sonntag im M\u00e4rz oder April<\/strong><br \/>\nAm Ostersonntag feiern wir Jesu Auferstehung von den Toten. Wir alle sind dazu bestimmt, ihm nachzufolgen. F\u00fcr die Christen dauert die Osterzeit<\/p>\n<p>50 Tage \u2013 bis Pfingsten. Sie feiern auch an jedem Sonntag die Auferstehung Jesu: Das ist der \u201eTag des Herrn\u201c Und w\u00e4hrend der 40 \u2013 t\u00e4gigen Fastenzeit bereiten sie sich durch Beten, Teilen und Fasten auf Ostern vor. Die Fastenzeit endet mit der Karwoche, in der wir seines letzten Abendmahles, seiner Verurteilung und Kreuzigung gedenken..<\/p>\n<p><strong>Christi Himmelfahrt, ein Donnerstag 40 Tage nach Ostern<\/strong><br \/>\nAn diesem Tag feiern die Christen, dass Jesus in Gottes Herrlichkeit kam und das Ende der Zeit, in der die J\u00fcnger dem auferstandenen Christus begegnen konnten.<\/p>\n<p><strong>Pfingsten, ein Sonntag 50 Tage nach Ostern<\/strong><br \/>\nAn Pfingsten feiern die Christen die \u00dcbergabe des Heiligen Geistes von Jesus an seine Apostel. Dank des Heiligen Geistes haben sie den Mut, in der ganzen Welt die Auferstehung von Christus zu verk\u00fcnden. Das ist die Geburtsstunde der Kirche.<\/p>\n<p><strong>Reformationstag, 31. Oktober<\/strong><br \/>\nDer Geburtstag der Evangelischen Kirche!<\/p>\n<p>Am Anfang stand ein junger M\u00f6nch. Er \u00e4rgerte sich \u00fcber seine Kirche und schlug deswegen am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen an die T\u00fcr der Wittenberger Schlosskirche. Fast 500 Jahre ist das her. Eigentlich wollte Martin Luther die Kirche damit nur ver\u00e4ndern.<\/p><\/div><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Elisabeth von Th\u00fcringen Elisabeth wurde als K\u00f6nigstochter in Ungarn geboren. Ihre Eltern waren K\u00f6nig Andreas und K\u00f6nigin Gertrud. Als Elisabeth vier Jahre alt ist, kommt Besuch aus Th\u00fcringen an den ungarischen K\u00f6nigshof, Abgesandte des Landgrafen Herrmann werben um Prinzessin Elisabeth. Sie soll mit dem Sohn des Landgrafen verlobt werden. 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